Winterrolle (ZN)

Vom Alltagswecker überhört und plötzlich angepasst – ein ungelegener Zeitpunkt. Vor allem dann, wenn nicht vorhandener Erfolg oder Lob einen mehr spüren lässt, als das eigentliche Umfeld. Man ist es nicht gewohnt, ist es daher so besonders?

Mit der Gewissheit irgendwie geschützt zu sein, vernachlässigen wir meist die unsichtbarsten Dinge, aber lassen uns vom Umfeld und sogar der Umwelt beeinflussen. Es ist gut sich aus einer Sicht wohlzufühlen, an etwas Spaß haben sich für etwas hinzugeben und Resonanz zu erhalten, auch wenn diese Zeit einem keiner dankt. Man muss sich einfach entscheiden – oder nicht?

Isoliert und übermannt in der Arbeitswelt, war Ötska die letzten Monate recht gedankenlos in Schacht gehalten worden. Die Vielseitigkeit wurde kurzzeitig dort erfüllt, wo es einem selbst wahrscheinlich am wenigsten nützt. So scheint es. Wenn das restliche Leben einen zu sehr fordert – ist dies die einfachste Flucht. Man macht sich nicht die Gedanken ernst genommen zu werden, weil alles seinen Ablauf mit sich führt. Man wird immer mitgenommen, weil man selbst fährt.

Wir leben alle irgendwie im Widerspruch bzw. im Gegenteil, weil wir auf gewisse Art und Weise doch das machen, was wir möchten. Die Komplexität der Menschen deren Gedanken und Verhaltensweisen sind das Besondere. Das zeigt bspw. der ethische Levis-Trend. Wir setzen uns Träume und leben für Ziele – oder andersrum? Sind Veränderungen gut, oder ist Klarheit besser? Es braucht Zeit jemanden zu verstehen, auch wenn ein Blick die Zeit verlangsamen kann. Der Konflikt zu Komplex um Ordnung zu schaffen. Warum lassen wir uns nicht einschneien und frieren gemeinsam?

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