Tagschattengewächse (G)

Im Schatten des Lichts ergreifen wir die Stärken unserer Schwächen.
Unverstanden, als ob wir uns fernsprechen.
Taschen auf, für neu-kultivierte verlassene Orte.
Es wird Zeit für physische und digitale Müllexporte.
Verpestet vom trendbewussten Gespür nach der individuellen Gleichheit,
bleibt das Plastik hier im Wald (Einweg-to-go)  –  nur zur Sicherheit.

Auch wenn Papiere meine Wut nicht dauernd ertragen,
konnten viele Wörter die genaue Bedeutungen gut versteckt haben.
Seit zwei Jahren in dritter Person offiziell am Start,
mit „Nacherdacht“ von damals, bis „Fernfahrt“ in die Gegenwart.
Beschränkt verschlossen, veruren manche Teile.
Wir verbiegen uns, aber brechen nicht – Vorurteile.

Die Unregelmäßigkeit regelt das Selbstverständnis von Sternen.
Sind es die schweren Stunden die uns nachts beleuchten?
Während wir uns von der Gesellschaft entfernen.
Im Alleingang werden wir groß und lernen aneinander zu schwärmen.
Ein gefundenes Fressen ist dem Angriff nicht notwendig,
auch wenn das Licht aus ist, sind wir in der Not wendig.

Vielseitig wie Backpapier, verfallen wir in eine nicht-vorhandene Rinne,
erfassen mehr als wir sehen wollen, doch es bleibt lieber drinne‘.
Zeitlich eingezäunt und bellend nicht zu ertragen,
sind wir trotzdem hier, um nicht zu versagen.
Denn, was sind schon Niederlagen,
– bevor Sie nieder lagen?

Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.