Rumampeln (G)

Stehend überquert man das beleuchtete Monopol der Macht.
Verbraucht, halbleer und mit rot-tuender Idee bedacht.
Die gemeine Welt kocht keine dunkle halbgare Nacht,
während Inari zum Feind des Menschen erwacht.

Unsere Zeit scheint so überspannt und verbraucht,
doch nun stehen wir hier und schauen, dass sich nichts staut.
„Sie wollen Änderung, doch sagen ihre Hände wär’n gebunden“
Da sie dunkle Mächte lenken, blah, sie quengeln wieder rum.“

Die Tür der schützenden Sichtschaft ist nicht dauerhaft verschlossen,
sind wir wirklich hier, oder werden wir bloß ausgeschlossen?
Der Gegenverkehr scheint trüge und orientierungslos stockend
– einfach dem ausgetrockneten Fluss der Reisenten folgen, verlockend.

Doch wer soll diese verbrauchten Emotionen bewachen?
Kritisch und bedacht? Nein meckern – das ist was wir machen.
Alles ist so zeitlich begrenzt.
Jemand da, der die Lücke in diesem System ergänzt?

Die Ampel ist wieder grün, der Weg ist wieder frei.
Tickend geht’s weiter, wir waren immerhin dabei.
Wie, Wo, Was Wobei?
Ist die Grünphase schon wieder vorbei?

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