Das Glashausleben (G)

Im Gehindernis der durchscheinenden Wände der Welt,
zerfährt sich die trübe heimatliche Ewigkeit – wie bestellt.
Das gute Gefühl bringt die Sicht, bringt das Licht,
doch es erwartet keine Antwort, denn du kennst die Frage nicht.

Das milchige Glas reflektiert die kleinen Notizen die du siehst.
Versuch‘ es zu verstehen, bevor du aus dem Glashaus fliehst.
In der halbleeren Hülle vergessen, wenn Negans urteilt spricht
– die Frage stellt sich aber nicht.

Was bringt dir eine unbenutzte steinige Welt,
wenn jeder kleine Brocken an der Außenwand zerschellt?
Ganz beschlagen ist niemand zu erblicken;
du kannst dich besser darstellen oder dran ersticken.

Auch Scherben bringen bekanntermaßen Glück.
Wo ist die Synergie, der Einklang – hol es zurück.
Jeder Stein kann das Glas mit bestimmter Stärke brechen,
die Maske ist zu erblicken – sie kann sich nicht rächen.

Auf dem Holzweg mit Kind und Kegel unterwegs.
Riech‘ doch mal an deiner Hand, wenn du verstehst.
Feuer löscht man mit Wasser. Antworten gibt man auf Fragen.
Nicht immer beklagen; weitersagen.


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